Die Gedenk- und Bildungsstätte in der Erfurter Andreasstraße hat eine widersprüchliche Geschichte: Im „Stasi-Knast“ litten 6.000 Insassen unter den teils menschenunwürdigen Methoden der SED-Diktatur. 1989 wurde die „Stasi-Zentrale“ von Bürgerrechtlern besetzt — als erste in Ostdeutschland. Seitdem ist hier auch ein Ort der Freiheit. Die Ausstellung wird beiden Seiten dieser Geschichte gerecht.

In den Gefängniszellen wird das Gedenken ermöglicht – die Ausstellungsgestaltung bleibt hier fast unsichtbar. Die eigentliche Ausstellung beleuchtet die Themen „Diktatur“ und „Revolution“ und erzählt die Geschichte des Stasi-Knastes. Die Gestaltung ist hier konkret, eindeutig und verständlich. KOCMOC koordinierte die Erstellung der Inhalte und entwickelte die Gestaltung.

Würdigung als „Outstanding new tourism project“: Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße ist Gewinner in der Kategorie »Tourismusprojekte in Europa 2014« der British Guild of Travel Writers.


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Umsetzung seit 2013
Team 2-3 Mitarbeiter